Wenn du lernen willst, tolle Fotos von Hunden, Pferden und Co. zu machen, gibt es verschiedenen Möglichkeiten und Lernformate. Einige sind individuell auf dich abgestimmt, andere sprechen eine breite Masse an. Oft wird der Fotoworkshop als „Massenangebot“ verpönt. Warum dieser Pauschalaussage meiner Meinung nach nicht stimmt und welches Lernformat von mir am besten auf dich passen könnte, dazu gibt von mir für dich diesen Blogbeitrag. Hier kommt der erste Teil, ein zweiter ist noch in Planung.
Fotoworkshops – die perfekte Kombination aus Theorie, Praxis und Gemeinschaft

Ein Format, dass ein ziemlich schlechtes Image hat. Die Kritik ist meiner Meinung nach vollkommen zu Unrecht, denn ein Gruppenfotokurs bietet große Vorteile. Meine Workshops bestehen aus einem, teils auch mehren Theorie- und Praxiseinheiten. Ich habe früher Seminare für eine politische Stiftung geleitet und war Universitätsdozentin. Somit kann ich meine langjährige Erfahrung einbringen, dass wissen effektiv zu vermitteln. Ich weiß, wie viel Vortragszeit ich meinen Zuhörer „zumuten“ kann, wann sie eine Pause brauchen und wie ich den Lernerfolg maximieren kann. In der Theorieeinheit gehe ich auf die Grundlagen der Tierfotografie ein, je nach Schwerpunkt des Kurses vertiefe ich gewisse Themen. So kann jeder Anfänger schon mal die Basics lernen – aber auch Fortgeschrittener oder Profis bekommen schon mal einen Einblick in meine Arbeitsweise und noch mal neue Denkanstöße.
In der Theorieeinheit gehe ich auf die Grundlagen der Tierfotografie ein, je nach Schwerpunkt des Kurses vertiefe ich gewisse Themen. So kann jeder Anfänger schon mal die Basics lernen – aber auch Fortgeschrittener oder Profis bekommen schon mal einen Einblick in meine Arbeitsweise und noch mal neue Denkanstöße. Wie immer beim Lernen in der Gruppe können schon durch die Fragen der Teilnehmer immer neue Aspekte hervorgebracht werden und durch die Diskussion ein wertvoller Austausch entstehen.
Aber vor allem in der Praxis sehe ich bei Workshop mit Pferd oder Hund große Vorteile. Ein wichtiger Baustein in der Tierfotografie ist die Übung. Wir müssen fähig sein, uns und unsere Kamera innerhalb von Sekunden richtig einzustellen und den entscheidenden Moment mitzunehmen. Einige meiner liebsten Pferdefotos sind durch das Festhalten eines kurzen, ungestellten Momentes entstanden. Hätte ich nicht sekundenschnell die richtigen Einstellungen getätigt hätte ich den Moment verpasst – oder das Foto wäre unscharf geworden.

Vor allem aber in der Aktionfotografie bleibt die Erfahrung nach wie vor unabdingbar. Unsere Kameras werden immer besser, viel Technik erleichtert das arbeiten. Auch mit Photoshop kann man im Nachhinein Bilder optimieren. Trotzdem liegt es am Fotografen, ein galoppierendes Pferd oder einen blitzschnell springenden Hund mit dem richtigen Bildausschnitt und dem Fokus auf den richtigen Körperpartien einzufangen. Hier sind Fotokurse optimal. Natürlich kann man auch seine Freunde fragen, ob man bei der Gassirunde oder dem Reiten mal zum Üben mitkommen kann. Auch kann man Hunderennen oder Turnieren mal mit dem Kamera vorbeischauen. Ein Workshop ist trotzdem effizienter: Meist organisiere ich eine Vielzahl an Tieren und weise die Helfer ein. Du kannst dich in Ruhe darauf konzentrieren, die Tiere zu fotografieren ohne von den vielen gleichzeitigen Aufgaben überfordert zu sein.

Gerade für Neulinge in der Tierfotografie ist das klasse. Klappt es bei einem Tier nicht, kann gleich beim nächsten noch mal versucht werden – ohne, dass eine große Pause dazwischen liegt oder man sich als leitender Fotograf/in um tausend Dinge gleichzeitig kümmern muss.
Ein weiterer Vorteil: Für Workshops wähle ich schöne Location aus oder zeige euch, wie man aus unscheinbaren Plätzen solche macht. Mag sein, dass du auf einem Turnier ein knackscharfes Foto in der perfekten Phase getroffen hast – aber vielleicht ist der Hintergrund immer noch unschön, die Szenerie unharmonisch.


Außerdem lernst du von mir, weil ich bei den Kursen Ansagen mache. Ändert sich das Wetter, erinnere ich meine Teilnehmer ihre Werte anzupassen. Sie erleben gar nicht erst den Frust, ganze Serien mit den falschen Einstellungen aufgenommen zu haben. Während des Fotografierens erkläre ich, welche Werte ich wie und warum wähle.
Mit diesem Hintergrundwissen lässt sich schneller und besser lernen. Die direkte Umsetzung in der Praxis verstärkt noch mal den Lernerfolg und verkürzt die Zeit die es als Autodidakt benötigt, sich das Wissen anzueignen. Auch teile ich die Hintergründe meines Umgangs mit Menschen und Tier vor der Kamera mit. Dieses Wissen kann ebenfalls mit nach Hause genommen werden und hilft dann, eigene Fotoshootings zu gestalten.

Meine Fotokurse zum Thema Pferdefotografie gehen meist einen ganzen Tag. Ich habe aber auch schon mal Mini-Workshops zum Thema Hundefotografie geben, bei denen wir nur ein paar Stunden praktisch gearbeitet haben. Beide Formate haben ziemlich schön funktioniert.
Dadurch, dass eine ganz Gruppe zusammenkommt, können Workshops natürlich billiger angeboten werden, als Personal Coachings. Es ist also ideal für Anfänger um einen Einstieg zu bekommen. Aber auch für Fortgeschrittene, um noch mal neue Methoden und Arbeitsweisen kennenzulernen – oder auch mal ohne Druck mit neuen Techniken oder Equipment zu experimentieren. Durch das gemeinsame Erleben in der Gruppe können auch interessante Kontakte oder neue Freundschaften geknüpft werden. Es ist auch ein schönes, soziales Erlebnis.
Du möchtest an einem Workshop teilnehmen? Dann schaue doch hier nach, was ich aktuell anbiete:
Oder trage dich hier ein, um sofort von der neuesten Veranstaltung zu erfahren:
