Es ist Winter, es ist kalt – aber vor allem haben wir in Deutschland zu dieser Jahreszeit vor allem Probleme mit dem wechselhaften Wetter.
Ich lasse mich vom Winter ja nicht schrecken und finde immer etwas positives. Die Kälte tut den Hunden meist gut, die müden Winterfarben sehen zauberhaft aus und wir müssen uns mit weniger Insekten plagen. Außerdem können Fototermine im zauberhaften Morgenlicht noch recht spät am Tag stattfinden.

Aber ständige Regenfälle und Verschieben von Terminen, finde auch ich nicht so prickeln. Ich habe kein Studio (und will es auch gar nicht haben). Umso schöner ist es, wenn es dann mal die Möglichkeit von einem Indoorshooting bei dem Besitzer gibt. So einen Termin biete ich nicht standardmäßig an. Aber wenn alles passt, können wir dein Tier auch in deinen eigenen vier Wänden fotografieren. Das geht nämlich nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Katzen. Der große Vorteil ist natürlich, dass wir hier im Wohlfühlbereich deines Tieres sind. Und ab und zu mal drinnen zu fotografieren, macht mir auch mal Spaß.
Unter welchen Bedingungen können wir einen Fototermin mit Tier Indoor durchführen?
Wie brauchen Licht! Wirklich lichtdurchflutete Räume, denn an einem deutschen Wintertag kann es auch mittags so trüb sein, dass meine Kamera in normalen Wohnräumen an ihre Grenze käme.
In diesem Fall hatten wir zusätzlich zu einer großen Fensterfront noch einen professionellen Scheinwerfer, weil die Kundin oft Videos dreht. Das war auch für mich eine neue Erfahrung und es hat mega Spaß gemacht, damit zu arbeiten! Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren.


Und dann braucht es tatsächlich eine hübsch eingerichtete Wohnung bzw. Teile der Wohnung sollten schön eingerichtet sein. Wenn du gerade im Umzug oder der Renovierung steckst, ist es weniger geeignet. Meine Wohnung aka Dauerbestelle wäre in den letzten Jahren definitiv nicht tauglich gewesen 😉
Aber es gibt sehr viele Menschen, die eine Inneneinrichtung zum niederknien und beten haben und so langsam bin ich auf dem Weg, dass es in meinen vier Wänden schön aussieht.


Zu guter Letzt braucht es ein bisschen Platz und Bewegungsfreiheit für mich. Für Indoorfotoshootings nehme ich meist ein Objektiv, mit der ich nicht so weit vom Hund entfernt bin. Aber trotzdem muss ich mich flexibel ausrichten können. Sehr eng verstellte Innenräume oder Miniaturzimmer sind weniger geeignet.


Meine Kundin aus Gießen erfüllte diese Bedingungen und so machte ich mich von Wetzlar auf dem Weg zum einem Fotoshooting ihr. Solche Haustermine sind natürlich für den Kunden der absolute Luxus. Noch gemütlicher und stressfreier kann man mit Hund keinen Fototermin bekommen. Mit Trude war es ein herrlicher Spaß. Ich wurde so lieb willkommen geheißen und konnte das niedliche Verhalten gleich für Fotos umsetzen.
Das Schöne an solchen Terminen ist, dass die Wohnung das normale Umfeld des Hundes (der Katze/der Haustiere ist). Gerade für unsichere, ablenkbare, oder wuselige UND ablenkbare Junghunde ist das super. Die Hunde zeigen teils auch noch mal eine ganz andere Seite, als bei einem Fototermin in der Natur. So konnten wir Dackeldame Trude auch in vollkommen ruhigen Momenten fotografieren.

Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, Outdoorfotos auf der ebenerdigen Terrasse und im Gartenteil zu machen. Aber das Wetter war so eklig, dass wir lieber drinblieben. Und bei diesem toll eingerichteten Wohnzimmer war ich noch nicht einmal so traurig, auf Außenaufnahmen verzichtet zu haben – obwohl ich Outdoraufnahmen eigentlich liebe.
Du willst auch solche Fotos von deinem Hund haben?
Dann kontaktiere mich doch gerne und wir planen deinen individuellen Fototermin!

